Herbstlaub

 

 

Veränderungen finden von allein statt.

Wenn wir tiefer in das eindringen, was wir sind,

wenn wir akzeptieren, was da ist,

kommen die Veränderungen von allein.

Das ist das Paradoxon der Veränderung.

Fritz Perls

(Begründer der Gestalttherapie)

   

 

Die Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie und kommt aus dem deutschen Verb gestalten und meint das Formen eines sinnvollen Ganzen.


Jede/r kennt den Ausspruch: Im Hier und Jetzt, doch was die wenigsten Menschen wissen: das ist Gestalttherapie pur, denn Veränderung geschieht im Hier und Jetzt. In der Gestalttherapie ist das aktuelle Leben, die aktuellen Bedürfnisse, der Bereich um den es geht. Und die Gestalttherapeutin die Begleitung an ihrer Seite. Wichtig ist dabei den Menschen/ Klienten auf gleicher Ebene zu begegnen.


Die Begleitung geschieht in der Grundannahme, dass der Klient alles zur Verfügung hat, was er oder sie für die Lösung dieser Situation benötigt. Es werden Erfahrungsangebote gemacht, um den Kontakt zu sich selbst und der Umwelt zu verbessern. Es geht um die im Moment vorhandenen und zugänglichen Gefühle, Gedanken, Empfindungen und Verhaltensweisen des Klienten. Das Ziel ist wieder besser mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Deswegen ist Gestalttherapie ein ganzheitlicher Ansatz  der Körper, Geist und Seele berücksichtigt.


Bewusstheit bzw. Gewahrsein sind dabei zentrale Begriffe in der Gestalttherapie. Heute denken wir dabei vielleicht eher an Achtsamkeitstraining oder Yoga bei diesen Begriffen, aber die Gestalttherapie nimmt genau das auf. Mit kreativen Methoden und Übungen gilt es sich bewusst wahrzunehmen und dadurch neue Möglichkeiten für die aktuelle Situation zur Verfügung zu bekommen.


Für wen eignet sich Gestalttherapie?
Gestalttherapie eignet sich für jeden Menschen und jedes Thema. Besonders hilfreich ist sie für sogenannte Kopfmenschen, da nicht nur das Denken angesprochen wird.

Ich verwende kreative Methoden der Gestalttherapie in meinen Einzelsupervisionen und Coachings.